Willkommen beim BUND-Duisburg

Kopfbaumschnitt Rheinaue Walsum

Auch im Winter 2017/2018 pflegt der BUND-Duisburg wieder die Kopfbäume in der Rheinaue Walsum. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr der Parkplatz Kaiserstraße Ecke Kleine Wardtstraße in Alt-Walsum:

02.12.2017

16.12.2017

06.01.2018

20.01.2018

10.02.2018

24.02.2018

Es werden wieder ca. 60 Bäume geschnitten und das anfallende Astwerk weg geräumt. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Arbeitsschuhe und -kleidung sind mitzubringen. Weitere Informationen siehe unter Naturschutz/Kopfbaumschnitt.

Bei Bedarf kann das Astwerk für den Bau von Weidentepees, Kriechtunnel oder ähnliches abgeholt werden. Hierzu ist eine Anmeldung unter 0203 -599232 etwa eine Woche vor dem Termin erforderlich, damit wir uns darauf einstellen können. 

Vorentwurf Flächennutzungsplan Duisburg - Flächenfraß geht weiter

Anfang 2017 wurde der Vorentwurf des FNP vorgelegt. Der BUND-Duisburg hat im Juli 2017 eine 70seitige Stellungnahme dazu abgegeben. Diese kann bei der Vorsitzenden Kerstin Ciesla angefordert werden (Kerstin.Ciesla@bund-duisburg.de).

Der BUND hatte bereits zur ersten und zweiten Fassung der Teilräumlichen Strategiekonzepte Stellung genommen ohne das diese im weiteren Verfahren berücksichtigt wurden.  Damit wird die vielgepriesene Bürgerbeteiligung zur Farce. Hier die Kernpunkte der Versäumnisse:

Der Freiraumschutz bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. 75 ha Landschaftsschutzgebiete sollen zerstört werden. Darüber hinaus sollen 15 ha Wald bebaut werden, z.T. in Landschaftsschutzgebieten (LSG). Zahlreiche der als neu dargestellten Grün- und Freiflächen sind bereits seit Jahrzehnten vorhanden bzw. sind Kompensationsmaßnahmen für frühere Freiraumzerstörungen (z.B. LaPaNo-Gewerbe Essenberger Bruch, Sinteranlage-IKEA). Von einem mehr an Grün für Duisburg kann nicht die Rede sein. Bei einer vorgesehenen Zerstörung von 75 ha LSG ist die in der Ratsdrucksache genannte reale Inanspruchnahme von lediglich 50 ha Augenwischerei. Der Flächenfraß soll ungehemmt weiter gehen mit über 17 ha / Jahr. Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung ist der angenommene Bedarf an Wohn- und Gewerbefläche unrealistisch.

Besonders stark von Freiraumverlusten betroffen sind die Stadtteile Serm und Rahm, die deutlich an Wohnraumqualität verlieren werden. Der BUND fordert daher die Fraktionen im Rat der Stadt auf, Nachbesserungen zum Freiraumschutz in Landschaftsschutzgebieten von der Verwaltung erarbeiten zu lassen.

Forderungen: 

  • Verzicht auf Inanspruchnahme von LSG`s
  • Erstellung einer ehrlichen nachvollziehbaren Bilanz der Freirauminanspruchnahme
  • Keine Doppelanrechnung bestehender Kompensationsflächen
  • Gleichzeitige planerische Darstellung erforderlicher Kompensationsflächen (Waldausgleich 1:3, Entsiegelung für Neuversiegelung 1:1)

Im Folgenden einige Beispiele geplanter Landschaftszerstörung:

grüne Flächen: Landschaftsschutzgebiete,

rote Schraffur: geplante Zerstörung Wohn- u. Gewerbegebiete

1. Beispiel: Waldrodung in Ober-Meiderich

2. Beispiel: Zerstörung eines ganzen Landschaftsschutzgebietes in Neumühl

3. Beispiel: Ein Ring von Neubaugebieten um Sern

4. Beispiel: Landschaftszerstörung am Üttelsheimer See

5. Beispiel: Waldzerstörung an der Universität in Duisburg



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