Willkommen beim BUND-Duisburg

Der Internetauftritt des BUND-Duisburg wird in Kürze neu aufgebaut.

Kopfbaumschnitt Rheinaue Walsum

Im Winter pflegt der BUND-Duisburg Kopfbäume in der Rheinaue Walsum. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr der Parkplatz Kaiserstraße Ecke Kleine Wardtstraße in Alt-Walsum. Die Termine für die kommende Saison werden rechtzeitig veröffentlicht.

Es werden wieder ca. 80 Bäume geschnitten und das anfallende Astwerk weggeräumt. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Arbeitsschuhe und -kleidung sind mitzubringen. Weitere Informationen siehe unter Naturschutz/Kopfbaumschnitt.

Bei Bedarf kann das Astwerk für den Bau von Weidentepees, Kriechtunnel oder ähnliches abgeholt werden. Hierzu ist eine Anmeldung unter 0203 -599232 etwa eine Woche vor dem Termin erforderlich, damit wir uns darauf einstellen können. 

Duisburg wird grauer und heißer und stickiger

Stadtverwaltung, Oberbürgermeister, SPD und CDU wollen weniger Grün:

  1. Abschaffung der Baumschutzsatzung, damit keine neuen Bäume mehr gepflanzt werden müssen
  2. Fällung geschützter Alleen damit sich der Feinstaub ungehindert ausbreiten kann
  3. Geplante Waldvernichtung von 15 ha weil Duisburg zuviel Wald hat
  4. 170 ha Freiflächeninanspruchnahme im FNP-Vorentwurf geplant, um die politische Vorgabe zur Verminderung des "Flächenverbrauchs" konterkarieren zu können
  5. Geplante Zerstörung von Landschaftsschutzgebieten, weil wir in Duisburg zuviel davon haben
  6. Zerstörung von festgesetzten Kompensationsflächen, die dann anderswo wieder ausgeglichen werden müssen - wir machen die Natur zum Wanderpokal
  7. Zerstörung von Grünflächen am Grünen Pfad, weil der zu grün und zu breit ist
  8. Geplante Auflösung des Umweltdezernates weil wir in Duisburg keinen Umweltschutz brauchen - wir machen ernst mit der schlanken Verwaltung und sparen die Aufgaben gleich mit

Vorentwurf Flächennutzungsplan Duisburg - Flächenfraß geht weiter

Anfang 2017 wurde der Vorentwurf des FNP vorgelegt. Der BUND-Duisburg hat im Juli 2017 eine 70seitige Stellungnahme dazu abgegeben. Diese kann bei der Vorsitzenden Kerstin Ciesla angefordert werden (Kerstin.Ciesla@bund-duisburg.de).

Der BUND hatte bereits zur ersten und zweiten Fassung der Teilräumlichen Strategiekonzepte Stellung genommen ohne das diese im weiteren Verfahren berücksichtigt wurden.  Damit wird die vielgepriesene Bürgerbeteiligung zur Farce. Hier die Kernpunkte der Versäumnisse:

Der Freiraumschutz bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. 75 ha Landschaftsschutzgebiete sollen zerstört werden. Darüber hinaus sollen 15 ha Wald bebaut werden, z.T. in Landschaftsschutzgebieten (LSG). Zahlreiche der als neu dargestellten Grün- und Freiflächen sind bereits seit Jahrzehnten vorhanden bzw. sind Kompensationsmaßnahmen für frühere Freiraumzerstörungen (z.B. LaPaNo-Gewerbe Essenberger Bruch, Sinteranlage-IKEA). Von einem mehr an Grün für Duisburg kann nicht die Rede sein. Bei einer vorgesehenen Zerstörung von 75 ha LSG ist die in der Ratsdrucksache genannte reale Inanspruchnahme von lediglich 50 ha Augenwischerei. Der Flächenfraß soll ungehemmt weiter gehen mit über 17 ha / Jahr. Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung ist der angenommene Bedarf an Wohn- und Gewerbefläche unrealistisch.

Besonders stark von Freiraumverlusten betroffen sind die Stadtteile Serm und Rahm, die deutlich an Wohnraumqualität verlieren werden. Der BUND fordert daher die Fraktionen im Rat der Stadt auf, Nachbesserungen zum Freiraumschutz in Landschaftsschutzgebieten von der Verwaltung erarbeiten zu lassen.

Forderungen: 

  • Verzicht auf Inanspruchnahme von LSG`s
  • Erstellung einer ehrlichen nachvollziehbaren Bilanz der Freirauminanspruchnahme
  • Keine Doppelanrechnung bestehender Kompensationsflächen
  • Gleichzeitige planerische Darstellung erforderlicher Kompensationsflächen (Waldausgleich 1:3, Entsiegelung für Neuversiegelung 1:1)

Im Folgenden einige Beispiele geplanter Landschaftszerstörung:

grüne Flächen: Landschaftsschutzgebiete,

rote Schraffur: geplante Zerstörung Wohn- u. Gewerbegebiete

1. Beispiel: Waldrodung in Ober-Meiderich

2. Beispiel: Zerstörung eines ganzen Landschaftsschutzgebietes in Neumühl

3. Beispiel: Ein Ring von Neubaugebieten um Sern

4. Beispiel: Landschaftszerstörung am Üttelsheimer See

5. Beispiel: Waldzerstörung an der Universität in Duisburg



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