BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Willkommen beim BUND-Duisburg

Kopfbaumschnitt Rheinaue Walsum

Auch im Winter 2015/2016 pflegt der BUND-Duisburg wieder die Kopfbäume in der Rheinaue Walsum. Treffpunkt ist jeweils um 10 Uhr der Parkplatz Kaiserstraße Ecke Kleine Wardtstraße in Alt-Walsum:

28.11.15

12.12.15

09.01.16

23.01.16

06.02.16

20.02.16

Es werden wieder ca. 60 Bäume geschnitten und das anfallende Astwerk weg geräumt. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Arbeitsschuhe und -kleidung sind mitzubringen. Weitere Informationen siehe unter Naturschutz/Kopfbaumschnitt.

Bei Bedarf kann das Astwerk für den Bau von Weidentepees, Kriechtunnel oder ähnliches abgeholt werden. Hierzu ist eine Anmeldung unter 0203 -599232 etwa eine Woche vor dem Termin erforderlich, damit wir uns darauf einstellen können. 

Duisburg 2027 - Teilräumliche Strategiekonzepte - Flächenfraß geht weiter

Im Oktober 2014 wurde die 2. Fassung der Teilräumlichen Strategiekonzepte vorgelegt. Der Beschluss mit geringfügigen Änderungen aufgrund von Beschlüssen der Bezirksvertretungen soll noch im September 2015 im Rat der Stadt Duisburg erfolgen. 

Zur ersten Fassung 2013 hatte der BUND eine ausführliche Stellungnahme mit ca. 50 Anregungen und Bedenken abgegeben. In der 2. Fassung wurden nur wenige Punkte berücksichtigt. Damit wird die vielgepriesene Bürgerbeteiligung zur Farce. Hier die Kernpunkte der Versäumnisse:

Der Freiraumschutz bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. 75 ha Landschaftsschutzgebiete sollen zerstört werden. Darüber hinaus sollen über 20 ha an Waldflächen zerstört werden, z.T. in Landschaftsschutzgebieten (LSG). Zahlreiche der als neu dargestellten Grün- und Freiflächen sind bereits seit Jahrzehnten vorhanden bzw. sind Kompensationsmaßnahmen für frühere Freiraumzerstörungen (z.B. LaPaNo-Gewerbe Essenberger Bruch, Sinteranlage-IKEA). Von einem mehr an Grün für Duisburg kann nicht die Rede sein. Bei einer vorgesehenen Zerstörung von 75 ha LSG ist die in der Ratsdrucksache genannte reale Inanspruchnahme von lediglich 50 ha Augenwischerei. Der Flächenfraß soll ungehemmt weiter gehen mit über 16 ha / Jahr. Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung und massenhafter Leerstände erscheint ein Bedarf an 530 ha Wohn- und Gewerbefläche unrealistisch.

Besonders stark von Freiraumverlusten betroffen sind die Stadtteile Serm und Rahm, die deutlich an Wohnraumqualität verlieren werden. Der BUND fordert daher die Fraktionen im Rat der Stadt auf, die Teilräumlichen Strategiekonzepte abzulehnen und weitere Nachbesserungen zum Freiraumschutz in Landschaftsschutzgebieten von der Verwaltung erarbeiten zu lassen.

Forderungen: 

Die aktuelle Ratsdrucksache finden Sie unter:

https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20066657&voselect=20055961

 Wenden Sie sich an ihren Ratsherr/-frau um Ihren Unmut über diese Landschaftszerstörung zu äußern.

Im Folgenden einige Beispiele geplanter Landschaftszerstörung:

grüne Flächen: Landschaftsschutzgebiete,

rote Schraffur: geplante Zerstörung Wohn- u. Gewerbegebiete

1. Beispiel: Waldrodung in Ober-Meiderich

2. Beispiel: Zerstörung eines ganzen Landschaftsschutzgebietes in Neumühl

3. Beispiel: Ein Ring von Neubaugebieten um Sern

4. Beispiel: Landschaftszerstörung am Üttelsheimer See

5. Beispiel: Waldzerstörung an der Universität in Duisburg

Quelle: http://www.bund-du.de/startseite/